Streichorchesterkonzert – 250 Jahr Musikgeschichte

Streicher HfM TrossingenFoto: rpee

Zum Frühlingsbeginn ist ein studentisches Projektorchester der Trossinger Hochschule für Musik im Konzertsaal der HfM mit einem bunten und klangvollen Strauß aus 250 Jahren Musikgeschichte zu erleben. Die beiden Dirigenten Alexander Schirmer und Sebastian Gwilt haben in Eigeninitiative Kommilitoninnen und Kommilitonen zusammengebracht, ein Streichorchester gegründet, und eine intensive Probenwoche organisiert. Die Früchte dieser erfüllenden gemeinsamen Arbeit in der eigentlich unterrichtsfreien Zeit sind ambitionierte Interpretationen facettenreicher Kompositionen von Antonio Vivaldi, Edward Elgar, Samuel Barber, Sandor Veress und Dimitri Schostakowitsch. Der Eintritt ist frei!

Zu ihrem Projekt und der Programmzusammenstellung äußern sich die beiden Initiatoren und künstlerischen Leiter Alexander Schirmer und Sebastian Gwilt folgerndermaßen: „Ein Streichorchester ist keineswegs ein Sinfonieorchester mit fehlenden Bläsern, sondern eine ganz eigene Welt und Sprache für sich. Verschiedene Komponisten in verschiedenen Epochen haben verstanden, dieser Besetzung unzählige Farben und Klänge zu entlocken. Wir haben ein Programm gewählt, in dem das Publikum dies am anschaulichsten hören kann: Antonio Vivaldi wirft in seiner „Sinfonia per Santo Sepolcro“ (ausdrücklich ohne Orgel oder Cembalo erwünscht) rhetorisch-dramatische Bilder auf, während Edward Elgar in seiner Serenade aus der kleinen Besetzung eine herz-erfüllende Weite und Größe lockt. Samuel Barber spinnt in seinem tief-lyrischem „Adagio for Strings“ die längsten und verschlungensten Linien – Sándor Veress wiederum zeigt uns die tiefe Körperlichkeit der Streichinstrumente mit Tänzen und Rhythmen, die in ihrer Vitalität aus dem Innersten zu kommen scheinen.“

Das Konzert wird wiederholt am Samstag 29.3. um 19 Uhr in der Predigerkirche Rottweil und am Sonntag, 30. März um 17 Uhr im Milchwerk Radolfzell.

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